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Am 21.06.09 wurde im Ariowitsch-Haus um 11.00 Uhr die Ausstellung "Ein Denkmal für Helga" eröffnet.
Helga Beer (1931-2005) war eine ehemalige jüdische Einwohnerin der Stadt Leipzig. 1939 hat sie im Alter von sieben Jahren diese Stadt verlassen und wurde mit dem sogenannten Kindertransport nach England gebracht. Hier überlebte sie den zweiten Weltkrieg. Sie sah Deutschland und Leipzig nie wieder. 1948 ist sie in die Niederlande gekommen, weil ihre Eltern, die Theresienstadt überlebten, sich dort niedergelassen hatten. Helga entwickelte sich schließlich zu einer Familientherapeutin und Bildhauerin.
Mit der Ausstellung ihrer Skulpturen brachte Fons Koper seine Frau zurück in ihre Heimatstadt, die sie nie wieder betreten hatte. Sie sagte, "die Zeit ist noch nicht reif". Sie hatte ein schweres Leben, in der Fremde als Kind ohne Eltern. Ihre Eltern hatten den Holocaust überlebt, jedoch brauchten sie sehr Helgas Hilfe bis zur schweren Pflege zu Hause. Die glücklichste Zeit hatte sie mit ihrem holländischen Mann bis zu ihrem Tod in Amsterdam, mit dem sie den gleichen Beruf teilte.
Fons Koper und Prof. Golz aus Haifa, ihr Großneffe, machten uns in bewegenden Worten mit der Person von Helga Beer bekannt. Fons übergab Herrn Küf Kaufmann für das Ariowitsch-Haus die Skulptur "Kontemplation" von Helga.

Fons Koper übergibt Küf Kaufmann die Skulptur "Kontemplation"

Prof. Golz im Gespräch bei der Ausstellungseröffnung

Diese Skulptur läßt mich nicht mehr los, wenn ich an Überlebende des Holocaust denke
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